Dialogforum GESUNDHEIT IM FOKUS
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| v.l.n.r.: Mag. Viktor Cypris, Michael Fleischhacker, Dr.in Andrea Kdolsky, Dr. Michael Heinisch, Dr. Gerald Bachinger, Dr. Thomas Czypionka |
Der Schlüssel zur Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitssystems liegt in der verstärkten Zusammenarbeit aller Akteure. Zu diesem Schluss kam eine prominente Runde aus Vertretern des österreichischen Gesundheitswesens und weiteren Experten, die auf Einladung der Vinzenz Gruppe bei einer Abendveranstaltung am 3. Mai über die Frage „Kooperation als Therapie für das Gesundheitssystem?“ diskutierte. Das große Potenzial von Kooperationen im Gesundheitswesen wurde von allen bestätigt – durch mehr Zusammenarbeit können bei gleichbleibender oder sogar besserer Qualität wertvolle Ressourcen eingespart werden. Die Diskussionsteilnehmer waren sich aber auch darin einig, dass die gesetzlichen und bürokratischen Rahmenbedingungen die Umsetzung erschweren.
In der aktuellen Diskussion über die Finanzierbarkeit des österreichischen Gesundheitssystems geht es häufig nur um undifferenzierte Kürzungen und Schließungen – ein Vorgehen, das sich über kurz oder lang negativ auf Leistung und Qualität auszuwirken droht. Im Gegensatz dazu setzte sich das Podium in der Wiener Urania – Dr.in Andrea Kdolsky (Gesundheitsministerin a. D., Leiterin Health Care Services bei PricewaterhouseCoopers Österreich), Mag. Viktor Cypris (Sektionschef Rechnungshof), Dr. Gerald Bachinger (Sprecher der Patientenanwälte Österreichs), Dr. Thomas Czypionka (Senior Researcher am Institut für Höhere Studien) und Dr. Michael Heinisch (Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe) – unter der Leitung von Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“, mit konkreten Vorschlägen für langfristige Maßnahmen auseinander, die zur Absicherung unseres Gesundheitssystems beitragen sollen.
Medieninformation zum Dialogforum am 3. Mai 2012

